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Die Anmeldungen für die Ausgabe 2023 des Raid Evolénard FMV sind offen

Der Raid Evolénard setzt seine Erfolgsgeschichte fort und wird 2023 erneut Teil des West Bike Cup und der Bike Marathon Classics sein. Die Kategorie “Team”, die 2022 eingeführt wurde, wird wieder auf dem Programm stehen, ebenso wie eine neue E-Bike-Kategorie, die einem neuen Publikum die Möglichkeit geben wird, die Freuden des Raid Evolénard zu entdecken! Vor dem Rennen findet am Samstag der traditionelle Kids Coaching Day statt, der seit einigen Jahren immer beliebter wird!

2023 wird für die Organisatoren des Raid Evolénard FMV ein Übergangsjahr sein, bevor 2024 wieder die Schweizer Meisterschaften im Mountainbike-Marathon ausgetragen werden. Die wichtigste Neuerung in diesem Jahr wird die Eröffnung einer E-Bike-Kategorie sein. Mit dieser Kategorie reagieren die Organisatoren auf eine Nachfrage, die in den letzten Jahren immer dringender geworden ist, da die Zahl der Anhänger von Elektromountainbikes stetig wächst. Für die Organisatoren kam es jedoch nicht in Frage, ein E-Bike-Rennen auf Kosten der Teilnehmer des traditionellen Rennens Raid Evolénard zu veranstalten. Die Organisatoren haben daher eine neue Strecke ausgearbeitet, die zum größten Teil über die zweite Schleife des Raid Evolénard führt. Da die E-Bike-Fahrer unmittelbar nach den Marathonläufern starten werden, werden die Störungen auf der Strecke auf ein Minimum reduziert.

Der Kids Coaching Day eröffnet das Wochenende!

Ansonsten setzen die Organisatoren dieses Jahr auf Kontinuität und übernehmen alle Elemente, die den Erfolg des Raid Evolénard in den letzten Jahren ausgemacht haben, angefangen mit dem Kids Coaching Day am Vorabend des Rennens, der immer von “Les Bons Sirops Morand” unterstützt wird. Mit fast 80 Teilnehmern im letzten Jahr, die von Profis wie Christoph Sauser, Steve Morabito und Arnaud Rapillard beraten wurden, war der Erfolg vorprogrammiert, und Sie sollten die Anmeldefrist nicht verpassen, um 2024 an dieser Aktivität teilzunehmen!

Am Sonntag stehen wieder die üblichen Läufe auf dem Programm, darunter der 24km-Lauf für die Beliebten, der 35km-Lauf für die Erfahrenen und die Marathonstrecke für die am besten Trainierten! Die Team-Kategorie bietet auch weniger gut vorbereiteten Läufern die Möglichkeit, die gesamte Strecke zu bewältigen, allerdings nur zu zweit!

Die Strecken 35km und 62km werden wie jedes Jahr für den West Bike Cup gewertet. Es ist bereits die sechste Etappe der Westschweizer Serie, die Fahrer haben also schon viele Rennen in den Beinen!

Eröffnung der Bike Marathon Classics

Bei den Bike Marathon Classics wurde das Ortler Bike durch das Summer Bike in Château d’Oex ersetzt. Somit hat der Raid Evolénard die Ehre, die Serie am 18. Juni zu eröffnen! In Abwesenheit von Urs Huber, der seinen Rücktritt bereits angekündigt hat, nachdem er acht Jahre in Folge am Raid Evolénard teilgenommen hat, werden dennoch zahlreiche Anwärter an den Start gehen, um die Nachfolge von Martin Fanger und Carmen Zaugg anzutreten und das Leadertrikot der Serie überzustreifen!

Rennen für Kids immer kostenlos

Les enfants pourront se mesurer sur des parcours adaptés à leur niveau dans le cadre de la Raiffeisen Kids Cup. A l’exception des cadets, qui partent désormais depuis Evolène, tous les départs des enfants sont donnés à l’Hérens Arena aux Haudères, où se joue également l’arrivée de toutes les catégories. Comme toujours depuis 26 ans, les inscriptions pour les jeunes jusqu’à 16 ans seront gratuites, la promotion du sport auprès de la jeunesse étant un des objectifs prioritaires des organisateurs !

Les inscriptions en ligne sont ouvertes jusqu’au 15 juin. Les participants qui s’inscrivent avant le 30 mars bénéficient d’un rabais. Les inscriptions seront toujours possibles sur place le jour de la course, mais sans prix souvenir!

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Die Bike Marathon Classics wendet sich der Westschweiz zu

Die nächste Ausgabe der Bike Marathon classics hält einige Überraschungen bereit. Ohne den Ortler Bike Marathon, aber mit dem Summer Bike Marathon, kehrt die Serie komplett auf helvetischen Boden zurück und wird in der Westschweiz verstärkt. Eine gute Gelegenheit für Fahrer aus der Romandie, an einer Serie teilzunehmen, die sonst vor allem auf Deutschschweizer Ziele ausgerichtet war. 

 

In Abwesenheit des Ortler Bike Marathons, dessen Zukunft ungewiss ist, wird der Startschuss für die Serie am 18. Juni beim Raid Evolénard fallen. Auf die Walliser Etappe folgt am 2. Juli die Bergibike mit ihren wunderschönen Strecken durch das Greyerzerland. Der Summer Bike Marathon, ein Neuzugang in der Serie, empfängt die Fahrer am 15. und 16. Juli in der Region von Château d’Oex auf Strecken von 83 km, 47 km und 28 km.

Nach diesen drei Etappen in der Romandie wird sich die Serie der Deutschschweiz zuwenden, zunächst mit der traditionellen Berner Etappe beim Eiger Bike Marathon, der am 12. und 13. August in Grindelwald stattfinden wird. 
Nach dem Rücktritt von Marion Imfeld, die in den letzten 20 Jahren die Geschicke des Rennens leitete, ist die O-Tour noch immer auf der Suche nach einem neuen Komitee.

Eines ist sicher: Die Serie wird zwischen dem 22. und 24. September im Rahmen des Ironbike-Rennens in Einsiedeln enden, einem Rennen mit Bike Festival-Charakter, das dieses Jahr mit vielen Neuheiten aufwarten wird!

Um über alle Neuigkeiten der Serie auf dem Laufenden zu bleiben, sollten Sie uns weiterhin in den sozialen Netzwerken und auf unserer Website folgen!

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Paez und Peretti erste Leader bei den Bike Marathon Classics nach dem Ortler Bike Marathon

Auch mit der selektiveren Strecke kam es am Ortler Bike Marathon erneut zum Schlussspurt, den der Kolumbianer Leonardo Paez knapp vor dem Italiener Samuele Porro gewinnt. Dritter wird Fabian Rabensteiner. Bei den Frauen triumphiert Claudia Peretti vor Sandra Mairhofer.  

Es war ein knallhartes Duell, dass sich der zweimalige Bikemarathon-Weltmeister Leonardo Paez und der fünffache italienische Marathonmeister Samuele Porro im Finale lieferten. Dabei behielt Paez das bessere Ende diesmal für sich – nachdem er bei der letzten Austragung im Vinschgau 2019 auf dieselbe Weise noch den Kürzeren gezogen hatte gegen Schweizer Meister Urs Huber. Entsprechend enthusiastisch gab sich Paez im Siegerinterview: «Mein Ziel war es, am längsten Anstieg zu attackieren, um so die Entscheidung herbeizuführen. In der Folge wurde die Spitzengruppe immer kleiner bis nur noch Samuele da war. So haben wir uns arrangiert und zusammengearbeitet. Bei einem so langen Rennen ist es hilfreich, nicht allein zu sein. Am Ende hatte ich noch ein bisschen mehr Reserve. Ein Wimpernschlag entschied über den Sieg.»

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Muskelkrämpfe bremsten Porro

«Muskelkrämpfe in den Oberschenkeln bremsten mich im Schlussspurt», kommentierte Samuele Porro seine Niederlage im Zweikampf gegen Paez und ergänzte: «Bis Glurns waren wir eine gute Gruppe. Als Leo jedoch das Tempo anzog, wurde es heftig. Wir waren zunächst nur noch zu viert oder fünft wurden aber mit zunehmender Distanz immer weniger.» Auch dem amtierenden italienischen Marathonmeister Fabian Rabensteiner, der das Ziel als Dritter erreichte, fehlte am Schluss die Frische. Er sagte: «Am Anfang habe ich mich gut gefühlt. Aber nach der Hälfte des Rennens habe ich gemerkt, dass mir die Frische fehlt. Am letzten Anstieg habe ich alles gegeben und es noch geschafft, den dritten Platz zu halten.»

Zunächst prägten jedoch andere das anspruchsvolle 111-km-Rennen mit 3905 Höhenmetern. In Burgeis, nach einer Stunde und 40 Minuten Renndauer, lag ein Mann alleine an der Spitze: Der Belgier Wout Alleman, gefolgt vom Deutschen Sascha Weber, dem österreichischen Staatsmeister Daniel Geismayr und den Brüdern Nicolas und Lorenzo Samparisi – bis Paez in der zweiten Steigung angriff.

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Ein Duell auch bei den Frauen

Auch bei den Frauen kam es zu einem Duell, denn bereits in Burgeis hatten Claudia Peretti, Bronzemedaillengewinnerin bei den italienischen Meisterschaften, und Sandra Mairhofer aus Südtirol eine Minute Vorsprung auf Chiara Burato und Costanza Fasolis. Peretti siegte schliesslich solo. Sie sagte: «Am Schluss wurde es noch knapp. Mehr als die Hälfte des Rennens bin ich mit Mairhofer gefahren. Erst im letzten Teil des Rennens konnte ich mich von ihr absetzen.»
 
Auf der 69 km langen Strecke siegte der erfahrene Südtiroler Biker Klaus Fontana, während die Deutsche Sarah Marquardt bei den Frauen triumphierte. Auf der 46 Kilometer langen Classic-Strecke siegten der Triathlet Hannes Spahn und die Bünderin Letizia Strimer. Tobias Zaros und Anna Schmidt schwangen auf der 29-km-Kurzstrecke obenaus.
 
OK-Präsident Gerald Burger zog nach Abschluss der Wettkämpfe eine positive Bilanz: «Wir sind sehr zufrieden und auch dankbar. Das Wetter war perfekt, es gab keine Unfälle, und der Sieger der Marathonstrecke war ein Weltmeister. 800 Teilnehmer und 500 Freiwillige sorgten für eine tolle Stimmung. Zahlreiche Rüchmeldungen und Teilnehmenden haben uns bestätigt, dass die vier neuen Strecken schön seien und ihnen der Neustart in Reschen gefallen hat. Mehr kann man sich nicht wünschen.»

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Resultate

111 km Männer
1. Leonardo Paez (Kol) 4:49.08; 2. Samuele Porro (It) 0,3; 3. Fabian Rabensteiner (It) 6:09; 4. Daniel Geismayr (Ö) 7:07; 5. Francesco Casagrande (It) 8:18. 6. Alfonso Arias (Kol) 10:54; 7. Nicolas Samparisi (It) 12:49; 8. Cristian Cominelli (It) 14:23; 9. Domenico Valerio (It) 15:28; 10. Stefano Valdrighi (It) 16:36. 11. Andrin Beeli (Sagogn) 20:02. 13. Fadri Barandun (Samedan) 20:35.

111 km Frauen
1. Claudia Peretti (It) 6:01.09; 2. Sandra Mairhofer (It) 10:06; 3. Silvia Sciponi (It) 12:33; 4. Chiara Burato (It) 16:41; 5. Costanza Fasolis (It) 30:36; 6. Vittoria Pietrovito (It) 35:04; 7. Janine Schneider (De) 39:15; 8. Alexandra Zürcher (Oey) 44:13; 9. Veronika Weiss (De) 45:42; 10. Tanja Priller (De) 59:47.

69 km Männer
1. Klaus Fontana (It) 3:06.17,3; 2. Noah Laschewski (De) 2:02; 3. Sebastian Bertoli (It) 3:57; 4. Lukas Bertle (De) 6:58; 5. Sven Mägdefessel (De) 11:35; 6. Manfred Steinbacher (Bad Ragaz) 11:42; 7. Thomas Pedrotti (It) 13:09; 8. Felix Stier (De) 13:52; 9. Dario Persich (It) 15:16; 10. Michael Barmann (De) 15:37.

69 km Frauen
1. Sarah Marquardt (De) 3:43.09; 2. Bianca Somavilla (Ö) 1:21; 3. Tinetta Strimer (Scuol) 8:51; 4. Daniela Hartmann-Neff (Jenins) 22:37; 5. Kerstin Kühnlein (De) 27:22; 6. Anja Schwär (Grabs) 27:22; 7. Anita Klaiber (Altstätten, SG) 40:04; 8. Luka Maria Hautmann (It) 42:26; 9. Lena Mautsch (De) 56:48; 10. Lisa Sulzberger (De) 59:55.

46 km Männer
1. Hannes Spahn (De) 2:21.49; 2. Thomas Hintner (It) 0:15; 3. Philipp Plunger (It) 0:16; 4. Hannes Pedross (Ö) 3:24; 5. Thomas Scholz (De) 5:02.

46 km Frauen
1. Letizia Strimer (Scuol) 2:42.50; 2. Ulrike Daubermann (De) 17:38; 3. Francesca Cola (It) 25:34; 4. Pia Vogt (De) 27:45; 5. Franziska Luzi (Donat) 30:19.

29 km Männer
1. Tobias Zaros (It) 1:13.47; 2. Edoardo Mottini (It) 6:31; 3. Edoardo Bortolotti (It) 8:44.

29 km Frauen
1. Anna Schmidt (De) 1:37.38; 2. Carina Keller (De) 1:52; 3. Rebecca Steiger (Rodels) 8:44.

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Bike Marathon Classics startet wieder am Ortler Bike Marathon

Am kommenden Samstag, 4. Juni beginnt nach zwei Jahren coronabedingtem Unterbruch die Bike Marathon Classics wieder am Ortler Bike Marathon. Erstmals in Graun am Reschensee wartet der Ortler Bike Marathon im Südtirol mit zahlreichen Neuerungen auf. Die Classics verfügt heuer wieder über sechs Läufe.

Ein neuer Austragungsort, vier neue Strecken und ein fast neuer OK-Präsident: So lassen sich die Fakten des neuen Ortler Bike Marathon zusammenfassen. Gründungspräsident Gerald Burger hat die Zügel wieder in die Hand genommen und arbeitet mit seinem routinierten Team und viel Freude an der Neuauflage des Rennens. Für die 6. Austragung ist der Tross von Glurns nach Graun im Vinschgau umgezogen. Unmittelbar vor dem historischen Kirchturm im Reschensee ist das neue Start- und Zielgelände mit zeitgemässer Infrastruktur für einen Wettkampf mit mehreren hundert Startenden. Gleich vier neue Rundstrecken führen über 29 km, 46 km, 69 km und 111 km durch das Obere Vinschgau.

Wer wird Nachfolger von Urs Huber?

Das lassen sich die italienischen Bikemarathon-Spezialisten natürlich nicht entgehen und treten in grosser Formation an. Allen voran der Sieger von 2018 und 2017, Juri Ragnoli, der EM-Zweite Samuele Porro und Mattia Longa. Sieganwärter sind aber auch die beiden Kolumbianer Alfonso Arias und Leonardo Paez. Paez stand zuletzt 2019 an Zweiter auf dem Ortler Bike Marathon-Podium. Der zweimalige Weltmeister wurde im Spurt noch kurz vor der Ziellinie von Schweizer Meister Urs Huber abgefangen. Huber wird dieses Jahr nicht im Vinschgau starten. In die Bresche springen könnten seine Landsleute Konny Looser aus dem Zürcher Oberland oder die beiden Bündner Fadri Barandun und Andrin Beeli. Ein gutes Resultat zuzutrauen ist ausserdem den Deutschen Markus Kaufmann und Sascha Weber, dem Österreicher Daniel Geismayr sowie dem Russen Alexey Medvedev.

Janine Schneider hofft, dieses Jahr einen Platz besser zu sein!

Deutlich kleiner ist das Feld der Frauen, in dem die Deutschen Janine Schneider und Anette Griner sowie die Schweizerin Alexandra Zürcher eine prägende Rolle spielen werden.

Die erste von sechs Prüfungen 2022!

Der 2. Lauf der Classics findet zwei Wochen später erstmals am Raid Evolenard statt. Das BerGiBike am 3. Juli gilt zugleich als Bikemarathon-Schweizermeisterschaft. Die Eiger Bike Challenge am 13. August in Grindelwald wird wie im Vorjahr wieder am Samstag ausgetragen. Die O-Tour Bike Challenge am 10. September in Alpnach gehört wiederum auch zur Weltmarathonrennserie des Radweltverbandes UCI und feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen. Das Finale am Iron Bike Race am 25. September in Einsiedeln findet auf einer komplett neuen Strecke statt.

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Bike Marathon Classics neu mit Raid Evolenard

Nachdem die Schweizer Mountainbike Marathon-Rennserie wegen Corona zwei Jahre nicht durchgeführt werden konnte, geben die Veranstalter 2022 wieder Vollgas. Dank der Aufnahme des Raid Evolenard am 19. Juni verfügt die Rennserie nun wieder über sechs Läufe. Den Auftakt macht der Ortler Bike Marathon am 4. Juni, der erstmals in Graun am Reschensee im Südtirol stattfindet. Dann kommt der Raid Evolenard in Evoléne. Das BerGiBike am 3. Juli gilt zugleich als Bikemarathon-Schweizermeisterschaft. Die Eiger Bike Challenge am 13. August in Grindelwald wird wie im Vorjahr wieder am Samstag ausgetragen. Die O-Tour Bike Challenge am 10. September in Alpnach gehört wiederum auch zur Weltmarathonrennserie des Radweltverbandes UCI und feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen. Die Teilnehmenden profitieren von 20 Franken Nachlass auf das Startgeld. Das Finale am Iron Bike Race am 25. September in Einsiedeln findet auf einer komplett neuen Strecke statt. Weitere Informationen und Anmeldung: bikeclassics.ch

Laüfe auf einen Blick :

Etappe #1 Ortler Bike-Marathon, Samstag 4. Juni 2022, Graun am Reschensee/Haut-Adige

Mit der 6. Ausgabe des Ortler Bike Marathon 2022 zieht das Start-/Zielgelände von Glurns nach Graun im Vinschgau. In Graun unmittelbar vor dem historischen Kirchturm im Reschensee entsteht ein tolles neues Start- und Zielgelände für den Ortler Bike Marathon! Freut euch mit uns auf ein neues Abenteuer, atemberaubende Strecken und ein tolles Renn-Wochenende im Oberen Vinschgau!

Etappe #2 Raid Evolénard, Sonntag 19. Juni 2022, Evolène

Nach der Durchführung der Schweizermeisterschaften 2015 und 2016, sowie der Europameisterschaften im Jahr 2021, erwartet uns im 2022 ein hervorragendes Rennformat für jegliche Hobbysportler sowie auch für ambitionierte MTB Rennläufer.

Mit Strecken von 24km, 35km, und 62km bietet uns das Raid Evolenard FMV ein spektakuläres Rennen im wunderschönen Val d’Héréns!

Etappe #3 BerGiBike, Sonntag 3 Juli 2022, Bulle, Schweizermeisterschaft

Das Groupe E Celsius BerGiBike ist die einzige Prüfung innerhalb der classics, die keine Runde bildet, sondern zwei Städte verbindet. Gestartet wird in der malerischen Altstadt von Fribourg. Bei der Fahrt über den knapp 1800 Meter hohen la Berra eröffnet sich eine phantastische Aussicht auf das Greyerzerland. Über den Gibloux geht’s weiter bis ins Ziel in Bulle.

Etappe #4 Eiger Bike Challenge, Samstag 13. August 2022, Grindelwald

Die Eiger Bike Challenge gehört mit seinen 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu den fünf grössten Mountainbikeveranstaltungen in der Schweiz.

Die Herausforderung besteht aus einer 88 km-Strecke mit 3’900 Höhenmetern oder einer 55 km-Strecke mit 2’500 Höhenmetern im Tal von Grindelwald, zu Füssen von Eiger und Wetterhorn. Die Eigerbike Challenge findet jährlich, jeweils Mitte August statt und gehört zu den fünf grössten Mountainbikeveranstaltungen in der Schweiz.

Etappe #5 O-tour, Samstag 10. September 2022, Alpnach

Mit einem Teilnehmerfeld von knapp 1’000 Fahrerinnen und Fahrern, zählt die o-tour heute zu den grössten Sportanlässen der Zentralschweiz.

Die o-tour bietet mit ihren verschiedenen Kategorien Bikespass für jedermann/-frau. Die Strecken führen jeweils über eine bis zwei Talseiten von Obwalden. Dabei durchfahren Sie eine einmalige und atemberaubende Landschaft, angefeuert von sportbegeisterten Zuschauern am Wegrand.

Seit 2009 ist die o-tour in der Schweizer Bike Marathonserie (Bike Marathon Classics) integriert. Zudem ist die o-tour der einzige zentralschweizer Event der UCI MTB Marathon Series.

O-Tour Bike-Marathon, am Sonntag, 9. September 2018 in Alpnach. Foto Martin Platter

Etappe #6 Iron Bike Race, Sonntag 25. September 2022, Einsiedeln

Mountainbike-Rennen rund um das wunderbar gelegene Sihl-Hochtal der Region Einsiedeln.

Das legendäre IRON BIKE RACE in Einsiedeln wird Ende September mit einer neuen Strecke und noch viel mehr zurückkehren! Wie jedes Jahr wird das Ironbike das Finale der Serie bilden, und die Teilnahme an dieser Etappe ist obligatorisch, um in der Endwertung zu erscheinen.

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Urs Huber am Start des Raid Evolénard – FMV, um Alex Moos in der Palmarès zu überholen

Am 19. Juni wird Urs Huber zum siebten Mal beim Raid Evolénard – FMV an den Start gehen und versuchen, einen vierten Sieg zu erringen, mit dem er den ehemaligen Walliser Meister Alex Moos in der Rangliste überholen könnte. Auf den Fahrer aus Mettmenstetten wartet eine grosse Herausforderung, denn er wird erneut versuchen, das Double Hero Dolomites/Raid Evolénard – FMV zu gewinnen. Der Schweizer Mountainbike-Marathon-Spezialist hat seinen Vertrag mit dem Team Bulls bis Ende 2025 verlängert und plant, seine Karriere beim Grand Raid BCVs, seinem Lieblingsrennen bei den Weltmeisterschaften 2025, zu beenden!

Du bist zuletzt vor einem Monat beim Cape Epic mit Simon Schneller gefahren. Es sah so aus, als ob du guten Tagen hattest, wie zum Beispiel auf der fünften Etappe, wo du in der Nähe des Podiums gelandet bist, und einige schwierigere Etappen. Wie verlief dieses Rennen für dich?

Ich fühlte mich beim Cape Epic sehr gut und wurde jeden Tag noch stärker. Gesamthaft sind wir mit dem fünften Schlussrang zufrieden, auch wenn noch ein Etappenpodium oder sogar -sieg es noch etwas schöner gemacht hätte. Ich bin auch sehr glücklich gesund und nicht völlig verausgabt aus dem Cape Epic gekommen zu sein und nun die weitere Saisonin Angriff nehmen zu können.

Wie sah dein Programm seit deiner Rückkehr aus Südafrika aus und wie fühlst du dich ein paar Tage vor deinem nächsten Rennen in Riva del Garda?

Wie immer nach dem Cape Epic gönnte ich mir eine kurze Pause. Es war dieses Jahr eine Woche in der ich nur ganz wenig und locker trainiert habe. Ich fühlte mich schon nach wenigen Tagen wieder bereit, doch im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf war es wichtig eine Woche einzuhalten. Danach nahmich das Training wieder richtig auf und absolvierte nochmals zehn Tage richtig viel Umfang. Mit einem Strassenkriterium (GP Osterhas) am letzten Samstag intensivierte ich den Trainingsrhythmus erstmals wieder und werde nun auch bis zum Marathon in Riva del Garda vermehrt intensivere Abschnitte ins Training einbauen. Ich fühle mich aktuell gut und auf dem richtigen Weg für den Saisonauftakt in Europa.  

Dieses Jahr wirst du weder an den Swiss Classics noch am Alpencup teilnehmen, zwei Serien, bei denen du in den letzten Jahren sehr erfolgreich warst. Was war der Grund für diese Entscheidung und was sind deine Prioritäten für 2022?

Es war dieses Jahr sehr schwierig für mich, die Saison zu planen. Doch nach zwei schwierigen Jahren mit der Pandemie möchte ich mich auf keinen Fall über zu viele Rennen beschweren. Schlussendlich gab ein Abwiegen der Interesse der Sponsoren, meine Wünsche und die Atraktivität der Rennen den Ausschlag zu meinem Rennkalender. Aber es ist richtig, dass es mir sehr schwer fällt, gewisse Rennen nicht bestreiten zu können. Speziell das MB Race mit 7000 Höhenmetern wäre ich sehr gerne gefahren, doch es kollidiert mit der Schweizer Meisterschaft.

Im Gegenteil wirst du das 8. Jahr in Folge beim Raid Evolénard am Start stehen. Was motiviert dich, in Evolène an den Start zu sein, zumal du am Vortag erneut die Hero Dolomites bestreiten wirst?

Ich fahre das Raid Evolénard wenn immer es möglich ist. Die attraktive Strecke, die Charakteristik des Rennens und die ganze Organisation zieht mich immer zurück nach Evolène. Die Kombination mit dem Hero Dolomites macht es einzigartig!

Wenn ich mich nicht irre, hast du vor ein paar Jahren einen Vertrag mit dem Team Bulls bis 2022 unterzeichnet. Weisst du schon, wie deine Situation im nächsten Jahr aussehen wird?

Mein Vertrag bei Bulls lief Ende 2021 aus und ich bin sehr glücklich und fühle mich privilegiert, ihn verlängert haben zu können. Ich möchte hiermit meinem Team und allen Sponsoren für die Jahre lange Treue und das Vertrauen zu danken.

Im Jahr 2025 werden die Grand Raid BCVs die Weltmeisterschaften ausrichten. Ist das für dich ein Ansporn, noch ein paar Jahre an der Spitze zu bleiben?

Mein Vertrag bei Bulls läuft bis 2025 und die WM beim Grand Raid BCVS wird mein letztes Rennen sein. Es ist wie ein Traum meine Karriere mit der WM bei meinem Lieblingsrennen beenden zu können und ich bin mir sicher, es wird ein ganz spezieller Tag zu werden.

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Stefanie Zahno startet ihre Saison beim Etappenrennen 4Islands in Kroatien

Die Oberwalliser Fahrerin Stefanie Zahno, die im 2022 für das Team Raid Evolenard/Chalet Sepp fährt, wird diese Woche zusammen mit Marinette Martin am internationalen Etappenrennen 4Islands teilnehmen. Dies ist ein 5 tägiges Etappenrennen in Kroatien mit 262km und 5720m Höhendifferenz bergauf. Nun hat Raid Evolenard FMV nachgefragt, um mehr zu wissen:

Wie sind deine Renn und Saisonvorbereitungen gelaufen?

Dieses Jahr habe ich im Winter viel Ausdauer trainiert. Ende Februar hatte ich dann eine Corona Infektion. Aktuell freue ich mich sehr auf die kommende Saison, kann aber meine Form nicht richtig einschätzen vor dem ersten Rennen. 

Du nimmst diese Woche am 4Islands teils. Kannst du uns etwas mehr über diesees Rennen erzählen?

Das 4Islands wird auf 4 verschiedenen kroatischen Inseln ausgetragen und ist für seine steinige und coole Strecke bekannt.Das spezielle an diesem Rennen ist es also, jeden Tag auf einer anderen Insel zu fahren.

Es gibt länger je mehr Etappenrennen seit den letzten Jahren. Wieso hast du ausgerechnet dieses Rennen ausgewählt?

Ich bin überzeugt, dass das Rennen für mich eine  wertvolle Erfahrung und ein gutes Training werden wird, vor allem da es recht früh in der Saison ist und ich die Rennatmosphäre am Meer und auf den Inseln geniessen werde. 

Du wirst zusammen mit Marinette Martin starten. Kannst du uns von deiner Partnerin erzählen? Was hat euch zusammen geführt?

Marinette ist eine Moutainbikerin und Mutter von drei Kindern aus Chateau-d-Oex. Sie verfügt bereits über Erfahrung in Etappenrennen. Ich habe sie angefragt, um das Rennen mit mir zu bestreiten und wir haben uns somit also vor 1 Woche das erste Mal getroffen. Es bleibt also für uns beide eine neue Erfahrung. 

Du hast kürzlich den Sportpreis der Walliser Kantonalbank gewonnen. Was bedeutet dir dieser Preis?

Für mich ist es eine grosse Ehre, diesen Preis zu gewinnen. Hiermit werden meine Leistungen anerkannt und belohnt. Ich bin sehr dankbar für diesen Preis!

Du hattest letzte Saison gute Resultate, mit dem Sieg am Grand Raid BCVs ab Heremence. Was sind deine Ziele für dieses Jahr?

Das Ziel dieser Saison ist, dort anzuknüpfen, wo ich letztes Jahr aufgehört habe und mich stetig weiter zu verbessern. Ich werde weiterhin nationale und einige internationale Rennen bestreiten, mit dem Fokus auf einzelne Rennen. 

Vielen Dank und viel Glück für deine Saison!

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BIXS Performance racing team, ein neues Mountainbike-Team, das bereits auf die Weltmeisterschaften im Wallis fokussiert ist

“Mission 2025”, der Slogan auf den Trikots der Fahrer des BIXS Performance racing team lässt keinen Raum für Zweifell. Das neue deutsch-schweizerische Team hat klare Ziele: 2025 bei den Weltmeisterschaften im Wallis Medaillen in den Königsklassen zu gewinnen. An der Spitze des Teams steht der frisch pensionierte Lukas Flückiger, der von Andreas Moser, einem Stammgast des Raid Evolénard, unterstützt wird. Unter den Läufern befindet sich auch Steffi Haeberlin, die letztes Jahr in Evolène Vize-Europameisterin geworden war. Der Raid Evolénard hat sie getroffen, um ein wenig mehr zu erfahren…

Andreas, kannst du uns erklären, wie dieses Projekt entstanden ist und wie du dich in dieses Abenteuer gestürzt hast?

Andreas Moser : Lukas Flückiger, ein langjähriger Freund, hat dieses Projekt zusammen mit den Initiatoren der Hostettler Group/Intercycle ins Leben gerufen. Er ist der Manager des Teams. Da er mit seiner Frau Fabienne einen Fahrradladen betreibt und die ganze Arbeit für das Team nicht alleine bewältigen kann, bat er mich, ihm zu helfen. Für mich war das eine offensichtliche Gelegenheit, die ich nicht ablehnen konnte. Ich bin Assistant Manager und unterstütze Lukas im Management. Was auch immer an Arbeit anfällt, ich werde dem Team in allen notwendigen Bereichen helfen und es unterstützen.

Andreas Moser, vor einigen Jahren auf der Strecke des Raid Evolénard Foto Martin Platter

Wir kennen Steffi Haeberlin gut, weil sie letztes Jahr in Evolène Vize-Europameisterin geworden ist. Kannst du uns die einzelnen Mitglieder des Teams kurz vorstellen?

Andreas Moser : Joel Roth ist der amtierende U23-Europameister im Cross-Country.
Marcel Guerrini hat in der U23-Kategorie zahlreiche Medaillen gewonnen. Nach Verletzungen konnte er im letzten Jahr wieder zur Weltspitze aufschließen und bei den Schweizer Meisterschaften eine Medaille bei der Elite gewinnen.
Noelle Burri ist die Jüngste im Team und gehört noch der U23 an. Letztes Jahr belegte sie bei ihren ersten U23-Weltmeisterschaften den fünften Platz. Sie hat ein sehr großes Potenzial für die Zukunft.
Du kennst Steffi Häberlin. Ab dieser Saison wird sie sich auf den Cross-Country-Sport konzentrieren.

Ein neuer Job für Andreas Moser

Steffi, kannst du uns sagen, was für dich den Übergang vom Thömus Young star Team zum Bixs performance race team bedeutet?

Steffi Haeberlin: J’ai pu vivre ma première saison de VTT avec l’équipe Thömus Young Star et faire mes premières expériences. J’en suis très reconnaissant et je me réjouis de retrouver l’équipe sur le circuit. Lorsque j’ai eu la possibilité de rejoindre le Bixs Performance Race Team, j’ai tout de suite été enthousiaste. L’équipe a été créée cette année, mais elle est déjà professionnelle grâce au savoir-faire de Lukas Flückiger. Pour moi, c’est une chance énorme de vivre ma passion dans un environnement familial et de continuer à me développer sur le vélo.

Steffi, Vize-Europameisterin im XCM in Evolène

Wie wirst du deine Saison zwischen Cross-Country- und Cross-Country-Marathon-Rennen aufteilen?

Steffi Haeberlin: Da ich neben dem Sport noch Medizin studiere, musste ich im Sport einen Schwerpunkt setzten. So habe ich mich entschieden diese Saison vermehrt auf Cross-Country zu setzen, weil ich mich so fahrtechnisch mehr verbessern kann. Wenn es der Rennkalender zulässt, werde ich sicher die Möglichkeit ergreifen und den einen oder anderen Marathon fahren.

Auf dem Weg zu neuen Medaillen im Wallis im Jahr 2025

Was ist dein Hauptziel für diese Saison, aber auch für deine “Mission 2025”?

Steffi Haeberlin: Mein Ziel diese Saison ist es in die Top 40 im Cross Country vorzustossen, Erfahrungen zu sammeln und so eine solide Basis für die Mission 25 zu schaffen. Im Jahr 2025 findet nämlich die Mountainbike Weltmeisterschaft im Kanton Wallis statt und es werden zum ersten Mal in der Geschichte des Mountainbikes alle Disziplinen in eine Region ausgetragen.

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Raid Evolénard – FMV im Kreis der Grossen

Der Raid Evolénard kann den Walliser Wasserkraftwerksbetreiber «Les forces Motrices Valaisannes (FMV)» als neuen Hauptsponsor gewinnen und nennt sich künftig «Raid Evolénard – FMV». Die Ausrichter der Marathon Europameisterschaften 2021 zählen zudem neu zur nationalen Bike Marathon Classics-Rennserie und bleiben Teil des Garmin Bike Cups. Die nächste Austragung des Raid Evolenard findet am 19. Juni in Evolène statt.

Ein Jahr nach der Bike Marathon Europameisterschaft möchten die Organisatoren des Raid Evolénard weiterhin attraktive, hochwertige Mountainbike-Rennen für Hobby- und Elitesportler bieten. Mit dem neuen Titelsponsor FMV hat das OK-Team den idealen Partner für die Zukunft gefunden.

«Als Veranstalter des Raid Evolénard dürfen wir schon seit einem Jahrzehnt auf die Überstützung von FMV zählen. Diese fruchtbare Partnerschaft konnten wir nun ausbauen, was uns sehr freut. Denn unsere Organisationen stehen für die gleichen Werte wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein. Die Partnerschaft erlaubt uns den Fortbestand und die Weiterentwicklung des Rennens», erklärt Stéphane Chevrier, neuer Co-Präsident des Raid Evolénard – FMV.

Jérôme Bonvin, Direktionsmitglied von FMV, betont: «Wenn wir uns an unseren eigenen Werten orientieren, sind wir bereit, uns langfristig zu engagieren. Wir unterstützen den Raid Evolénard schon seit 10 Jahren, und wir sind jedes Jahr aufs Neue beeindruckt von deren Professionalität. Der Wille der Organisatoren hat uns überzeugt, diese Veranstaltung nicht nur auf sportlicher Ebene zu vergrössern, sondern sie auch in den Dienst der Entwicklung einer ganzen Region zu stellen. Dazu gehört die Förderung einer ressourcenschonenden Mobilität, insbesondere einer naturverträglichen Ausübung des E-Bike Sports.»

Zweite Etappe der Bike Marathon Classics

Der Eintritt in die Bike Marathon Classics, die Referenzserie des Schweizer Bike Marathon-Sports, wird dem Raid Evolénard auch in der Deutschschweiz bekannter machen, wo vier der insgesamt sechs Läufe ausgetragen werden. Unter den besten Marathon-Bikern des Landes konnte sich der Raid Evolénard bereits einen Namen als Veranstalter die Europameisterschaften 2021, sowie der Schweizermeisterschaften 2015 und 2016 machen. Zahlreiche Bike-Marathon-Spitzenfahrer lobten die anspruchsvolle und aussichtsreiche Königsstrecke, die über 62 Kilometer und 2660 Höhenmeter führt.

Die Organisatoren werden aber auch die Sportlerinnen und Sportler der kürzeren Strecken gebührend feiern. Das Rennen gehört weiterhin zum Garmin Bike Cup. Hobbysportler-innen dürfen weiterhin auf der 24-km-Valdor-Strecke, ein gemütlicheres und geselligeres Rennformat geniessen.

Dazu gibt`s ein neues Teamrennen. Dabei teilen sich zwei Fahrerinnen oder Fahrer die Königsstrecke. Höhepunkt ist die letzte Abfahrt auf einem neuen Teilstück, das zum ersten Mal bei der EM im Vorjahr befahren wurde und nun zur offiziellen Strecke gehört.

Weiterhin kostenlose Kinderrennen

Die Kinder können sich im Rahmen des Raiffeisen Kids Cup auf verschiedenen, altersgerechten  Strecken entsprechend ihrem Niveau messen. Während die «Kadetten» aus Evolène starten, beginnen alle anderen Kinder ihr Pensum in der publikumsattraktiven Hérens Arena in Les Haudères, wo sich auch der Zieleinlauf aller übrigen Rennen befindet.

Kostenlos bleiben die Anmeldungen für Kinder bis 15 Jahre – und das schon seit 25 Jahren! Das zeigt die Prämisse der Organisatoren, deren oberstes Ziel die Förderung des Jugendsports ist.

LesDie Online-Anmeldungen sind bis zum 15. Juni offen. Die Teilnehmer, die sich bis zum 30. März anmelden, profitieren von einem Rabatt!

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Andreas Seewald und Natalia Esusquiza Fischer gewinnen Europameistertitel

Andreas Seewald und Natalia Fischer Esusquiza heissen die neuen Europameister in der Disziplin Mountainbike Marathon. Schweizermeisterin Steffi Häberlin als Zweite und Weltmeisterin Ramona Forchini als Dritte retten die Ehre der Schweizer.

Erste Titel Für Seewald

Es war ein brutales Ausscheidungsfahren auf dem Kurs des Raid Evolenard, der extra für die Europameisterschaft noch etwas anspruchsvoller gemacht wurde. 78 km und 3900 Höhenmeter hatten die Männer zu bewältigen, 70 km und 3420 Höhenmeter waren es bei den Frauen. Dennoch wurde gefahren, als ob es kein Morgen gibt.

Bei den Herren war es vor allem Samuele Porro, der mit einer frühen Flucht bereits am ersten Anstieg versuchte, den entscheidenden Unterschied herauszufahren. Da der Italiener in den Vorjahren zweimal EM-Zweiter geworden war, wollte er diesmal unbedingt den Titel. Auch in den Abfahrten riskierte der Italiener alles, weil er wusste, dass ihm der stärkere Bergfahrer Andreas Seewald dicht auf den Fersen war. Doch in der zweiten langen Steigung zum Béplan, dem höchsten Punkt der Strecke, vermochte der Deutsche Seewald tatsächlich noch aufzuschliessen und dem Italiener stehen zu lassen. Auf den verbleibenden Kilometern fuhr er rund fünf Minuten Vorsprung heraus, die er in der letzten, rund zehn Kilometer langen Abfahrt geschickt verwaltete und zum Titel fuhr. Zweiter wurde erneut Porro vor dem Tschechen Martin Stosek. Als bester Schweizer erreichte Schweizermeister Martin Fanger das Ziel als Achter.

Vize-Europameistertitel in Folge für Porro

Seewald, der im Ruf steht, nicht der beste Abfahrer zu sein, zeigte sich zufrieden, dass seine Taktik aufgegangen ist: «Ich wollte bergauf möglichst viel Schaden anrichten, sprich eine Vorselektion herbeiführen. Das ist mir recht gut gelungen. Doch dann stürzte ich bergab zweimal leicht. Ich war einfach zu nervös. Aber in der zweiten Steigung konnte ich meine Überlegenheit ausspielen, was mich natürlich freut». «Ich habe alles versucht und muss mir deshalb keine Vorwürfe machen. Bergauf habe ich gepusht und bergab alles riskiert. Seewald war aber einfach stärker. Eine Medaille ist eine Medaille», ordnete Samuele Porro seine Leistung ein.

Der drittplatzierte Martin Stosek kämpfte früh mit technischen Problemen: «Ich konnte nicht richtig schalten. Das hat mir auf diesem schweren Kurs Mühe bereitet. Aber ich freue mich für meinen Teamkollegen Andreas Seewald, dass er gewinnen konnte. Der dritte Platz geht für mich in Anbetracht der Probleme in Ordnung.»

Eine Spanierin vor den Schweizerinnen

Bei den Frauen ging Steffi Häberlin mit einer frühen Flucht auf Titeljagt. Doch auch bei ihr gingen in der Steigung zum Béplan die Kräfte aus. Die Spanierin Natalia Fischer Esusquiza konnte die Schweizermeisterin ein und überholen. Häberlin holte sich noch die Silbermedalle, Weltmeisterin Ramona Forchini Bronze.

Im Ziel zeigte sich Fischer überwältigt von ihren Gefühlen. Ihr Urgrossvater stamme aus Evoléne und sei dann als Gastarbeiter nach Spanien ausgewandert. Sie sei also quasi im Herzen eine Schweizerin. Das Rennen sei ihr optimal gelaufen. Sie freue sich sehr, den Europameistertitel gewonnen zu haben.

Foto MSO

Steffi Häberlin machten Beinkrämpfe in der letzten Steigung einen Strich durch die Ambitionen. Sie sagte: «Ich kannte dieses Gefühl bisher nicht. In der ersten Steigung lief es super. Meine Taktik war, niemanden ziehen zu lassen. So bin ich das Rennen auch angegangen und bereue nichts. In der letzten Steigung jedoch bin ich tausend Tode gestorben. In der letzten Abfahrt hatte ich keine Chance mehr zu Fischer aufzuschliessen. Insofern bin ich sehr zufrieden mit der Silbermedaille.»

Foto Martin Platter

«Die zweite Rennhälfte war für mich eine Katastrophe. Ich musste mich in der letzten Abfahrt beeilen, denn Ariane Lüthi war am Aufschliessen. Dann bin ich auch noch gestützt, konnte aber glücklicherweise weiterfahren», bilanzierte Ramona Forchini ihren Titelkampf. Sie sei angetreten, um zu gewinnen und habe ihre Taktik auf Katazina Sosna ausgerichtet, die letzte Woche den Dolomiti Hero gewonnen habe. Aber sie habe nicht den besten Tag erwischt und sei deshalb zufrieden über ihren dritten Platz.